Danke für die schönste Location auf dem Hechtfest

Trotz unserer „Außenseiter“-Lage im Viertel, haben wir auch dieses Jahr wieder unseren Beitrag zum Hechtfest geleistet und uns nicht lumpen lassen.

Empfangen wurden die Besucher nach der Unteilbar Demo von einem vielfältigen Kuchenbüfett und geretten Brötchen mit selbstkreierten Aufstrichen. Über dem Feuer wurde aus dem eigenen Gemüse ein leckeres Gartensüppchen gekocht. Bei Biobier, selbstgemachter Hechtlimo und Mexikaner konnte man entspannt das Hechtfest – ganz ohne Trubel – genießen. Viele Kinder spielten im Sandkasten, haben sich schmicken lassen oder badeten in den aufgestellen Schwimmbecken. Am späten Nachmittag füllte sich der Garten langsam mit Menschen und man vernahm die ersten Klänge von der eigens fürs Fest errichteten Bühne: Garcefull Fall legten los. Dannach wurden die Zuschauer von dem OPT Trio in den Bann gezogen. Bei feinstem Rap konnte man dann bei Jenz Steiner sein Tanzbein schwingen und hatte auch einiges zum Schmunzeln. Der Garten war mittlerweile in ein Lichtermeer von Kerzen und Lampions getaucht und bei dieser besonderen Stimmung stieg die Spannung, denn es folgte eine Feuershow. Die Flammen der 3 Artistinnen verzauberten nicht nur den Garten, sondern auch die Kindergesichter. Es folgte Fahed ein Beatboxer (jordanischer Champion) und Q, die die Zuschauer mit ihrem Talent beeindruckten. Zum Abschluss legte der DJ Plattenjunge auf.

Das Publikum tobte und die Sommerend-Festivalstimmung war auf dem Höhepunkt. Trotz leerer Bar wollte keiner nach Hause gehen und so schloßen die Hechtgrünlinge das Tor wieder einmal nur schweren Herzens. Ich möchte auf diesem Weg nochmal Danke sagen! Allen Beteiligten für das schöne Fest, die Hilfe bei allen großen und kleinen Dingen, die da so zu tun waren. Besonderer Dank gebührt Holger dem Organisator und der Hechtfestcampbande.

Gemeinsam haben wir einen Ort des guten Lebens erschaffen und die schönste Location auf dem ganzen Hechtfest kreiert.

Hechtfest | Samstag 24. August 14:00-00:00

In eine grüne Open Air Lounge am Rande des Hechtfesttrubels verwandelt sich der Gemeinschaftsgarten Hechtgruen am Samstag. Tagsüber ist das der ideale Rückzugsort für Familien mit Kindern. Ab dem frühen Abend gibt es kleine Konzerte lokaler Künstler. Das Repertoire reicht von Jazz über Rap bis hin zu Psychedelic Rock. Es gibt eine Bar mit selbstgemachten Getränken aus Spendenbasis und ein tolles Familienprogramm. Der Zutritt zur grünen Oase ist kostenfrei.

14:00 – 17:00 Familienprogramm mit Suppenküche, Puppentheater, Bohnenzeltorakel und Sandkasten-Action

16:00 DJ Plattenjunge (Lounge, Ambient, Wünsche)
17:00 Gracefull Fall (Rock, Blues, Jazz)
19:00 OPT Trio (Jazz)
20:00 Bühnenwunder Jenz Steiner (Hip Hop)
21:00 Fahed (Beatbox)
23:00 Frivolé

Wir nehmen nicht am Pfandsystem teil. Wir stellen eigene Keramikgefäße und eine Waschstraße.

Es hat Dach und BODEN!

Die fleißige Baugruppe hat diese Woche unter Anleitung von Marcus den Terrassenboden fertig gebaut.

Dafür musste erst einmal der Boden begradigt werden. Das wurde ziemlich unaufwändig gehalten, indem die Fläche mit einem Spaten begradigt und Steine unterlegt wurden.

Dann haben Laurin und Marcus ein Gerüst aus Schalbrettern gebaut. Die Idee für die Unterkonstruktion hatte Josef. Die Bretter sind 2x mit Hellerauer Firnis bestrichen, damit sie möglichst lange erhalten bleiben.

Als Nächstes hat die Gruppe die recycelten Paletten in Position gebracht und mit dem Gerüst verbunden. Hierfür war die Handkreissäge unserer UFER Allmende sehr hilfreich, weil die einzelnen Bretter einer Palette nicht immer ganz gerade verlaufen.

Als Sahnehäuchen der Aktion hat Marcus noch 2 Kreuze am Eingang angebracht, womit die Terrasse wesentlich stabiler und optisch einfach „lazer“ ist.

 

 

Wurmkompost Workshop im Museumsgarten

Am Freitag (05/07/2019) fand der Wurmkompost Workshop im Museumsgarten des Deutschen Hygiene- Museums statt. Der Workshop ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe („Zusammen wachsen – Growing together“) des Deutschen Hygiene-Museums in Kooperation mit UFER-Projekte Dresden e.V. und den Internationalen Gärten Dresden e.V.

Die Referentin Judith Hennig hat uns in einem kleinen Theorie Teil erklärt was ein Wurmkompost ist, warum man in der Stadt kompostieren sollte, welche Würmer gerne in Wurmkisten leben, wie man die Würmer bei Laune hält und wie man den Wurmkompost erntet.

Besonders spannend fand ich, dass der Regenwurmkot eine Art „Superhumus“ ist, der mit jedem Volldünger mithalten kann. Um den wertvollen Dünger zu erhalten, muss man den Würmern ein Zuhause bieten, indem sie sich wohlfühlen. Dazu gehört zum Beispiel die Fütterung mit Küchenabfällen, die richtigen Mitbewohner und dass die Wurmkiste feucht, dunkel und warm ist.

Nach der Theorie haben wir eine gemütliche Pause gemacht, in der wir „gerettetes“ Brot mit selbstgemachten Aufstrichen gegessen und Pfefferminztee aus dem Garten dazu getrunken haben.

Frisch gestärkt ging es dann ans Werk. Judith hat uns dann nämlich gezeigt wie man eine Einstiegswurmkiste anlegt. Schicht für Schicht sind dann aus Schuhkartons, Wasser, Ästen, Altpapier, Laub, Erde, Sand und Küchenabfällen bezugsfertige Wurmfarmen entstanden. Toll war, dass alle 10 Teilnehmer*innen einen Wurmkompost angelegt haben. Vorab wurden wir informiert, dass jeder ein wenig Küchenabfälle mitbringen soll. Weil das nur wenige getan haben, wurde der vorhandene Biomüll heiß begehrt geteilt. Die neuen Wurmfarmer*innen einschließlich mir, machte es sehr viel Freude, den Kreislauf von Küchenabfall zu neuer Ernte zu schließen.

Sommerkino im hechtgruen | Freitag 28. Juni 20:00-23:00 Uhr

Gemeinsam ernten. Zusammen essen. miteinander reden.

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem DHMD und UFER-Projekten Dresden e. V. und den Internationalen Gärten Dresden e. V.

* freier Eintritt, Bar & Snacks, bringt Decken mit

Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Eine andere Welt ist pflanzbar! Teil 4«. Es geht in diesem Teil um Gemeinschaftsgärten in Nord Amerika, die zentraler Teil der vielfältigen, breiten und wachsenden Sozialen Bewegungen für Ernährungsgerechtigkeit, des antirassistischen Widerstands und der ´indigenen´ und queer-feministischen Politik sind.

Gemeinschaftsgärten in Nordamerika
Englisch mit Deutschen Untertiteln
60 Minuten, 2012
Ella von der Haide

https://coloradio.org/?p=906

Grand art aux toilette compost

* freier Eintritt, Sägespäne aufs große Geschäft, Flüssige bitte in Trichter

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass Jens Steiner ausgewählte Werke in der Ausstellung »grand art aux toilette compost« im Kompostklo des hechtgruen, zur Schau stellen wird.

Das Grundgerüst steht – Das Projekt lebt

Erstmal haben wir uns sehr darüber gefreut, dass wir von der anstiftung eine Förderzusage für den Bau einer Überdachung bekommen haben. Ohne diese Förderung hätten wir das Projekt nicht angehen können. Allerdings musste der ursprünglich erdachte Bauplan nach einem Infoabend nochmal komplett über den Haufen geworfen werden. Das geplante Vorhaben sollte 50 qm² groß werden. Unser Verpächter war damit nicht einverstanden. Dabei verwies er auf die sächsische Baunutzungsverordnung und stellte klar, dass die Überdachung nur unter ein genehmigungsfreies Vorhaben fällt, wenn es ein Terrassendach mit 30 qm² ist. Auch einige hechtgruenlinge haben sich gegen die geplante Konstruktion gestellt. Sie wirkte für den Großteil der Gruppe unästhetisch und „schuppig“. Deshalb wurde ein befreundeter Architekt (Thomas) zu Rate gezogen. Thomas hat sich dann, anhand unserer Bedürfnisse und der Vorgaben der SächsBauNVO, mehrere Varianten ausgedacht. An einem Montag im April (zum regulären Baugruppentreff) hat uns Thomas seine Vorschläge ausführlich präsentiert. Nach dreistündiger Diskussion hat sich die Gruppe dann für die Variante „modernes Dreiecksfachwerk“ entschieden. Wie der Zufall so will, ist Thomas Vater von Beruf Statiker, womit die Standhaftigkeit des Entwurfs gesichert war. Auch die anderen hechtgruenlinge hatten nun keine schwerwiegenden Bedenken mehr. Gründe für die Entscheidung waren, dass die Konstruktion durch die Dreiecke sehr offenen wirkt und die Form eine tragende Funktion hat. Gleichzeitig werden durch den Einsatz von Schalbrettern statt schweren Holzbalken, sowie die Aussteifungen aus Drahtseil, Ressourcen gespart.

Laurin, Hutmensch der Baugruppe, hat sich zur konkreten Umsetzung viele Gedanken gemacht und unter anderem die Materialliste geschrieben. Er übernahm an dem Bauwochenende auch die Anleitung der Gruppe und hat das Projekt insgesamt koordiniert.

An das Grundgerüst soll sich in Zukunft noch eine Pergola anschließen, unter der bald eine Sommerküche und ein Regal stehen sollen. Auf dem Dach sollen perspektivisch Solarzellen angebracht werden. Außerdem will die Gruppe Einhängemodule, um die Dreiecke zu verschließen, bauen. Das Projekt ist also noch längst nicht abgeschlossen.

 

 

 

Umundu-Festival Dresden | Kinoabend im hechtgruen | Freitag 17. Mai 21:00-23:00 Uhr

* freier Eintritt, Bar & Snacks, bringt Decken mit

Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Die grüne Lüge«, in dem »Greenwash«-Kampagnen der Konzerne anhand einer Reise durch die Welt von Produktion und Konsum »natürlicher« und »nachhaltiger« Dinge wie Palmöl oder Elektroautos belegt werden. Dient das Etikett »Nachhaltigkeit« dazu, Umweltzerstörung unsichtbar zu machen? Werner Boote und Kathrin Hartmann hinterfragen die Imagepflege.

Grüner Anstrich verkauft sich besser