Wurmkompost Workshop im Museumsgarten

Am Freitag (05/07/2019) fand der Wurmkompost Workshop im Museumsgarten des Deutschen Hygiene- Museums statt. Der Workshop ist Bestandteil der Veranstaltungsreihe („Zusammen wachsen – Growing together“) des Deutschen Hygiene-Museums in Kooperation mit UFER-Projekte Dresden e.V. und den Internationalen Gärten Dresden e.V.

Die Referentin Judith Hennig hat uns in einem kleinen Theorie Teil erklärt was ein Wurmkompost ist, warum man in der Stadt kompostieren sollte, welche Würmer gerne in Wurmkisten leben, wie man die Würmer bei Laune hält und wie man den Wurmkompost erntet.

Besonders spannend fand ich, dass der Regenwurmkot eine Art „Superhumus“ ist, der mit jedem Volldünger mithalten kann. Um den wertvollen Dünger zu erhalten, muss man den Würmern ein Zuhause bieten, indem sie sich wohlfühlen. Dazu gehört zum Beispiel die Fütterung mit Küchenabfällen, die richtigen Mitbewohner und dass die Wurmkiste feucht, dunkel und warm ist.

Nach der Theorie haben wir eine gemütliche Pause gemacht, in der wir „gerettetes“ Brot mit selbstgemachten Aufstrichen gegessen und Pfefferminztee aus dem Garten dazu getrunken haben.

Frisch gestärkt ging es dann ans Werk. Judith hat uns dann nämlich gezeigt wie man eine Einstiegswurmkiste anlegt. Schicht für Schicht sind dann aus Schuhkartons, Wasser, Ästen, Altpapier, Laub, Erde, Sand und Küchenabfällen bezugsfertige Wurmfarmen entstanden. Toll war, dass alle 10 Teilnehmer*innen einen Wurmkompost angelegt haben. Vorab wurden wir informiert, dass jeder ein wenig Küchenabfälle mitbringen soll. Weil das nur wenige getan haben, wurde der vorhandene Biomüll heiß begehrt geteilt. Die neuen Wurmfarmer*innen einschließlich mir, machte es sehr viel Freude, den Kreislauf von Küchenabfall zu neuer Ernte zu schließen.

Sommerkino im hechtgruen | Freitag 28. Juni 20:00-23:00 Uhr

Gemeinsam ernten. Zusammen essen. miteinander reden.

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem DHMD und UFER-Projekten Dresden e. V. und den Internationalen Gärten Dresden e. V.

* freier Eintritt, Bar & Snacks, bringt Decken mit

Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Eine andere Welt ist pflanzbar! Teil 4«. Es geht in diesem Teil um Gemeinschaftsgärten in Nord Amerika, die zentraler Teil der vielfältigen, breiten und wachsenden Sozialen Bewegungen für Ernährungsgerechtigkeit, des antirassistischen Widerstands und der ´indigenen´ und queer-feministischen Politik sind.

Gemeinschaftsgärten in Nordamerika
Englisch mit Deutschen Untertiteln
60 Minuten, 2012
Ella von der Haide

https://coloradio.org/?p=906

Grand art aux toilette compost

* freier Eintritt, Sägespäne aufs große Geschäft, Flüssige bitte in Trichter

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass Jens Steiner ausgewählte Werke in der Ausstellung »grand art aux toilette compost« im Kompostklo des hechtgruen, zur Schau stellen wird.

Das Grundgerüst steht – Das Projekt lebt

Erstmal haben wir uns sehr darüber gefreut, dass wir von der anstiftung eine Förderzusage für den Bau einer Überdachung bekommen haben. Ohne diese Förderung hätten wir das Projekt nicht angehen können. Allerdings musste der ursprünglich erdachte Bauplan nach einem Infoabend nochmal komplett über den Haufen geworfen werden. Das geplante Vorhaben sollte 50 qm² groß werden. Unser Verpächter war damit nicht einverstanden. Dabei verwies er auf die sächsische Baunutzungsverordnung und stellte klar, dass die Überdachung nur unter ein genehmigungsfreies Vorhaben fällt, wenn es ein Terrassendach mit 30 qm² ist. Auch einige hechtgruenlinge haben sich gegen die geplante Konstruktion gestellt. Sie wirkte für den Großteil der Gruppe unästhetisch und „schuppig“. Deshalb wurde ein befreundeter Architekt (Thomas) zu Rate gezogen. Thomas hat sich dann, anhand unserer Bedürfnisse und der Vorgaben der SächsBauNVO, mehrere Varianten ausgedacht. An einem Montag im April (zum regulären Baugruppentreff) hat uns Thomas seine Vorschläge ausführlich präsentiert. Nach dreistündiger Diskussion hat sich die Gruppe dann für die Variante „modernes Dreiecksfachwerk“ entschieden. Wie der Zufall so will, ist Thomas Vater von Beruf Statiker, womit die Standhaftigkeit des Entwurfs gesichert war. Auch die anderen hechtgruenlinge hatten nun keine schwerwiegenden Bedenken mehr. Gründe für die Entscheidung waren, dass die Konstruktion durch die Dreiecke sehr offenen wirkt und die Form eine tragende Funktion hat. Gleichzeitig werden durch den Einsatz von Schalbrettern statt schweren Holzbalken, sowie die Aussteifungen aus Drahtseil, Ressourcen gespart.

Laurin, Hutmensch der Baugruppe, hat sich zur konkreten Umsetzung viele Gedanken gemacht und unter anderem die Materialliste geschrieben. Er übernahm an dem Bauwochenende auch die Anleitung der Gruppe und hat das Projekt insgesamt koordiniert.

An das Grundgerüst soll sich in Zukunft noch eine Pergola anschließen, unter der bald eine Sommerküche und ein Regal stehen sollen. Auf dem Dach sollen perspektivisch Solarzellen angebracht werden. Außerdem will die Gruppe Einhängemodule, um die Dreiecke zu verschließen, bauen. Das Projekt ist also noch längst nicht abgeschlossen.

 

 

 

Umundu-Festival Dresden | Kinoabend im hechtgruen | Freitag 17. Mai 21:00-23:00 Uhr

* freier Eintritt, Bar & Snacks, bringt Decken mit

Gezeigt wird der Dokumentarfilm »Die grüne Lüge«, in dem »Greenwash«-Kampagnen der Konzerne anhand einer Reise durch die Welt von Produktion und Konsum »natürlicher« und »nachhaltiger« Dinge wie Palmöl oder Elektroautos belegt werden. Dient das Etikett »Nachhaltigkeit« dazu, Umweltzerstörung unsichtbar zu machen? Werner Boote und Kathrin Hartmann hinterfragen die Imagepflege.

Grüner Anstrich verkauft sich besser

Ein Haus auf Wanderschaft

Trotz des Regenwetters haben wir uns sonntags getroffen, um gemeinsam das Gartenhaus zu verschieben. Wie war es zu der Hausverschiebung gekommen? Unser Gartenhaus musste seinen alten Platz verlassen, um die Weichen für die Überdachung, die an dem Ort bald entstehen soll, zu stellen. Die Stimmung war prima, nicht zuletzt, weil Wiebke uns mit köstlichem Linseneintopf und Kaffee versorgte. Lisa übernahm anschließend noch die mühsame und längst überfällige Aufgabe der Reorganisation des frisch verschobenen Häuschens. Sie räumte um und mistete aus und brachte so endlich wieder Ordnung ins Gartenhaus. Zum Schluss kam auch noch der Müll raus.

Saisoneröffnung

Im hechtgruen kannst du …

❉ in unseren Gemeinschaftsbeeten aktiv werden
❉ eigene Veranstaltungsideen auf die Beine stellen
❉ Teil der Imkergruppe werden und Bienen halten
❉ Gartenmöbel oder was auch immer bauen
❉ in der Sonne liegen und Bienchen oder Züge zählen

Wenn Du in dieser Gartensaison
dabei sein möchtest, dann komm
zu unserer Saisoneröffnung
am Sonntag, den 07. April 2019
ab 10:00 Uhr in die „Grüne Ecke“
am Bischofsplatz!

Eine kurze Voranmeldung per Email wäre spitze

Im Hechtgrün startet die Gemeinschaftsgartensaison